Auslandskredite

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Auslandskredite

Auslandskredite sind bei Deutschen sehr beliebt, denn oftmals ist hierfür keine Schufa-Auskunft nötig und zieht auch keinen Schufa-Eintrag nach sich.

Auslandskredite sind Kredite, die von Banken gewährt werden, deren Sitz nicht in Deutschland ist. Oftmals sitzen die entsprechenden Kreditinstitute in Österreich, der Schweiz oder Luxemburg. Ein Auslandskredit ist aber nicht zwingend schufafrei, sondern ist von der Höhe des Einkommens abhängig.

Wer unter 1000 Euro verdient, sollte sich keine großen Hoffnungen auf einen schufafreien Kredit machen. Außerdem muss man ab einer Kreditsumme von etwa 3300 Euro damit rechnen, dass die Bank zumindest eine Schufaselbstauskunft einfordert. Bei dieser Bonitätsprüfung muss man meist auch Einkommensbescheide vorlegen, aber man erhält keinen Schufaeintrag.

Eine Variante der Auslandskredite sind die Fremdwährungskredite. Vor-, aber zugleich auch Nachteil derer ist, dass man von den Kursschwankungen abhängig ist. Das bedeutet, dass sich die Kreditsumme entweder quasi von alleine erhöht oder senkt. Fremdwährungskredite werden aber meist nur an gutverdienende und bereits vermögende Personen vergeben.

Auslandskredite sind sicherlich für diejenigen interessant, die eine kleinere Kreditsumme ohne Schufa aufnehmen möchten, aber die Kursschwankungen müssen als potenzielle Risiken mit einkalkuliert werden. Dadurch kann es passieren, dass solche Billigkredite doch gar keine mehr sind.

Deshalb raten Experten oftmals dazu, dass man sich zunächst in Deutschland um einen Kredit bemühen sollte, falls die Schufaeinträge dies zulassen. Wer jedoch dennoch einen Auslandskredit vorzieht, sollte sich zumindest einigermaßen mit den Kursen auskennen oder sich eingehend über deren Entwicklung informieren, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Schließlich sollen Auslandskredite lediglich einen Engpass überbrücken helfen und nicht für zusätzliche Schulden sorgen.